Benny Landas DRUPA…

Interessant war sie wieder, die größte Messe für Prepress, Press und Weiterverarbeitung in Düsseldorf. Vor allem die rasanten Entwicklungen im Bereich des Digitaldrucks müssten so manchem konventionellen Druckmaschinenhersteller die Beine schlottern lassen. Geschwindigkeit, Bogengröße und Qualität nähern sich mit rasanten Schritten den Referenzen des noch vorherrschenden Offsetdrucks.

Der Hammer war jedoch die Präsentation der Neuentwicklung im Bereich Digitaldruck in Halle 9: Benny Landas Nano-Druckmaschine. Optisch wegen des überdimensionierten Touchscreens einem quergestellten IPhones ähnlich, setzt sich die Maschine schon mal gewaltig von der Konkurrenz ab. Eine effektvolle Vorstellung mit beeindruckenden Animationen bekam auf der DRUPA reichlich Aufmerksamkeit. Wer sich jedoch erhoffte, druckfrische Ergebnisse in der Hand halten zu können, wurde eines esseren belehrt. Es gab keine! Lediglich hinter Glasrahmen konnten einige Druckergebnisse der Wundermaschine begutachtet werden. Und diese waren durchweg mit Druckstreifen übersäht, so dass ich den Ausdruck meines hauseigenen 40.-EUR Druckers vorziehen würde. Zugegeben, das Kontrastverhalten und das dargestellte Farbspektrum der Bilder schien nicht schlecht zu sein. Aber da man weder die Vorlage kannte und auch nicht wusste unter welchen Bedingungen (..und auf welchen Maschinen ;-) die Drucke nun wirklich entstanden waren, war das für meine Begriffe eine peinliche Vorstellung. Hier wurde schlicht und ergreifend für etwas Werbung gemacht, was es nicht gibt. So auch die Antwort auf meine Frage an eine der anwesenden Landajaner, was es mit den Streifen auf den Exponaten Aufsicht hätte: “In 1 1/2 Jahren haben wir das im Griff!”  Na dann, wir werden sehen, ob sich der Hype und der doch beachtliche finanzielle Aufwand für Mr. Landa gelohnt hat.

Auf jeden Fall ist Landa bereits Kooperationen mit führenden Druckmaschinenherstellern eingegangen, die mit regem Interesse Landas Entwicklungen beobachten. Besonders seine Nano-Ink, eine auf Wasser basierte Druckfarbe, die extrem kleine Pigmente enthält und daher nahezu alle Materialien ohne Zusätze bedrucken lässt…

Mr Landas Show

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Die Gautschfeier naht ..

Bald ist’s wieder soweit und unsere Medienschaffenden haben ihre Abschlussprüfung nach drei Jahren Ausbildung zu absolvieren. Nach bestandener Prüfung folgt dann die feierliche Zeremonie des Gautschens. Gautschen ist ein bis ins 16. Jahrhundert zurückgehender Buchdruckerbrauch, bei dem ein Lehrling nach bestandener Abschlussprüfung im Rahmen einer Freisprechungszeremonie auf einen nassen Schwamm gesetzt wird und im Anschluss in einer Bütte untergetaucht wird. In seiner ursprünglichen Bedeutung bezeichnet der Begriff „Gautschen“ den ersten Entwässerungsschritt nach dem Schöpfen des Papiers, das Ablegen des frisch geschöpften Papierbogens vom Sieb auf eine Filzunterlage.

Natürlich gibt es diese klassischen Berufe bereits lange Zeit nicht mehr. Dennoch wird dieser Brauch an vielen Ausbildungsstandorten weiterhin gepflegt und die Absolventen, also die Jünger Gutenbergs, schätzen diesen besonderen Abschluss und behalten ihn lange in Erinnerung. Also werden Mediengestalter und Medientechnologen weiterhin mit kaltem Wasser freigesprochen und das macht nicht nur den Betroffenen Spaß! ;-)

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Facebook kauft Instagram

Instagram, ein Dienst, bei dem mit einer App Photos mit verschiedensten Filtern bearbeitet werden können und im Anschluss auf verschiedene Internet-Dienste hochgeladen werden können, hat sich innerhalb seiner zweijährigen Existenz zu einem Marktwert von 1 Milliarde  US Dollar gemausert. Für diesen Preis hat Facebook die Firma zumindest übernommen. Die Instagram-Bildchen mit Polaroid- und Lomo-Look werden somit wohl bald vermehrt in Facebook auftauchen und es wird wohl eine Frage der Zeit sein, wann die netten Instagram-Filter in Facebook zur Bearbeitung von Fotos zur Verfügung stehen. Die zwei Gründer Systrom und Krieger schreiben somit eine unglaubliche Erfolgsgeschichte und sind in kürzester Zeit ausgiebig für ihre Arbeit belohnt worden. Mal sehen wie lange es die Zwei bei Facebook hält und wann sie eine neue Idee in Angriff nehmen. Im Gegensatz zu Zuckerberg den Facebook Begründer haben sie ihr Studium an der Stanford University abgeschlossen…

Warum Facebook, gegen bisherige Geschäftsgewohnheiten, diesen Dienst gekauft hat weiß man nicht genau. Vielleicht wird somit Facebook dem aufstrebenden Social-Media Dienst Pinterest mehr entgegensetzen können. Dieser baut vorrangig auf den Austausch und das Sammeln von Bilderkollektionen und in Kürze auch Videos …. Bilder sagen mehr als tausend Worte und so manche Dialoge und Beiträge in Facebook hätte man bereits in der Vergangenheit besser durch ein Bild ersetzt. Die neue Entwicklung lässt also hoffen …:-)

Die Gründer von Instagram | Facebook kauft Instagram | Hype um Pinterest | zu Pinterest

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Die Kamera macht keine guten Bilder ….

Kürzlich in einem Foto-Seminar zum Thema Landschaftsfotografie wurde mir schlagartig bewusst, dass ich mit meiner kleinen Canon EOS 500 das Schlusslicht der Gruppe darstellte. Der erste Tag begann mit einem Ranking der Kamera-Boliden… Wie bei der Werbung im Tierreich um das schönste Weibchen balzte jeder Teilnehmer hemmungslos mit seiner Super-Kamera umher, so dass man den Eindruck bekam, gute Bilder ließen sich nur mit einer Investitionssumme von mindestens 5000 EUR umsetzen.

Das Ergebnis der ersten Fotosession belehrte einige der Herren jedoch eines Besseren. Nicht die Kamera, sondern der Blick für die Dinge, die Idee der Komposition, Perspektive und Ausschnitt waren die Stützpfeiler eines guten Bildes. Die richtige Position finden und sich Zeit lassen für den richtigen Moment und das richtige Licht war für einige der Gruppe nicht einfach. Oftmals hatte ich den Eindruck es galt die Devise: Viel Fotografieren, dann wird schon eins dabei sein aus dem man was machen kann….!  Soviel zur Kunst der Fotografie!

Ich werde auf jeden Fall weiter versuchen spannende Momente mit meiner “Einsteiger-Spiegelreflex” einzufangen und sogar gelegentlich mein IPhone für diesen Zweck einsetzen. Die Technik ergänzt bei gekonntem Handling sicher die Kreativität, aber sie ersetzt sie nicht. Ein gutes Bild entsteht im Kopf und nicht in der Kamera!

SmartPhone Fotokunst:  Dan Burkholder | Minimal 100 | Fotokunst dank günstiger Apps | Through the lens of an IPhone

 

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Das Leben aus dem Drucker ….

So sieht es aus. Nun sollen Häuser in Zukunft tatsächlich von einem 3D Drucker gedruckt werden. Das britische Unternehmen D-Sharp hat bereits 3D Objekte von über 6 Meter Größe realisiert und der Größte der vorhandenen Drucker eignet sich bereits für die Umsetzung 2 stöckige Gebäude. Aus Sand in Kombination mit einem speziellen Bindemittel wird in festem Zustand ein Marmor ähnliches Material erzeugt. Aber nicht nur das….Parkbänke, kleine Flugzeuge, sogar menschliche Knochen sind bereits gedruckt worden. Diese wurden jedoch nicht aus Sand, sondern aus einer Verbindung aus Keramik und Kunststoff realisiert. Bereits in 10 Jahren will man mit einem 3D Drucker austauschbare Skelett-Teile drucken die in Menschen implantiert werden können. Bei Ratten und Hasen ist der Austausch bereits geglückt.

Warten wir ab wie lange es noch dauert bis nicht mehr der Baukran, Bagger und Manneskraft unser Haus baut sondern ein riesiger 3D-Drucker unseren Rohbau druckt. Wir sitzen dann in unserem gedruckten Häuschen und essen einen gedruckten Schmorbraten mit gedrucktem Geschirr ….

D-Shape | Ideen materialisieren | Knochen aus dem 3D-Printer

 [Bildquelle: GAZEBO DESIGNED BY ANDREA MORGANTE, SHIRO STUDIO, LONDON • http://www.d-shape.com/]

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Fonts verwalten …

 

[Vorzüge einer Schriftenverwaltung ...]

  • Schriften können in einem beliebigen Verzeichnis auf dem Rechner liegen. Von dort aus werden nur Alias-Daten verwaltet, also Verweise. Die Originaldateien werden am Ursprungsplatz belassen.
  • Schriften können manuell aktiviert bzw. deaktiviert werden. Nur aktivierte Schriften belegen Arbeitsspeicher und werden in den Schriftenmenüs der Programme aufgeführt.
  • Schriften lassen sich bei laufenden Programmen aktivieren und deaktivieren.
  • Es können beliebige Verzeichnisse angelegt werden (Nach Schrifttyp, Schriftschnitt, Schriftcharakter, Auftrag, u.s.w.)
  • Fehlerhafte Schriften oder Doppelungen können erkannt werden.
  • Schriften können repariert werden.
  • Metadaten können komfortabel abgefragt werden (Schriftformat, Schriftdesigner, Schriftenverlag, Alter, …)
  • Schriftbeispiele können generiert und in unterschiedlichen Größen angezeigt werden.

[Schriftenverwaltungsprogramme]

  • MasterJuggler –   ausgereifte Schriftenverwaltung für MacOSX  Guckst Du!
  • Suitcase Fusion – Wohl bekannteste Schriftenverwaltung. Unterstützt in dieser aktuellen Version auf Webfonts über WebInk und Google Web! Guckst Du!
  • Linotype FontExplorer – Hervorragende Schriftenverwaltung der Schriftenschmiede! Guckst Du!
  • Fontcase – etwas verspielte Schriftenverwaltung mit eher grundlegenden Verwaltungskomponenten für MacOSX. Guckst Du!
  • FontAgent – professionelle  Schriftenverwaltung. Mein Tipp! Unbedingt anschauen! Guckst Du!
        (PS: Die meisten der genannten Programme gibt es als Einzelversion oder als Workgroup/Server-Edition!)
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Präsentationen mal anders ….

Letzte Woche war ich mal wieder auf einem Vortrag über Hybrid-Druck, das heißt auf deutsch kombiniertes Drucken mit unterschiedliche Technologien (Offset und Digitaldruckverfahren). Nach 11/2 Stunden war ich von der langweiligen Folienschieberei ziemlich genervt und musste feststellen, dass man sich diese Standard PowerPoint Präsentationen eigentlich auch nicht mehr anschauen kann. Wenn man zu dem noch mit einer Automatenstimme ausgestattet ist, die über einen Dynamikumfang eines Föns verfügt, kann das ganze wirklich zur Qual für die Zuschauer/-hörer werden.

Einfach mal das Medium wechseln und ein Plakat zeigen, ein Beispiel herum geben oder das Plenum durch aktive Teilnahme einbinden, würde so manchem wieder zu einem aktiven Zuhörer machen. Das sind aber methodische Dinge, auf die ich hier eigentlich gar nicht eingehen möchte.

Mir geht es in diesem Artikel um eine Errungenschaft, die eigentlich schon alt ist, aber dennoch selten eingesetzt wird. Mir geht es um Prezi. Wo gewöhnliche Präsentationsprogramme wie PowerPoint oder Keynote in der Regel einen linearen Aufbau haben kann man in Prezi aus einem  Mindmap heraus eine  komplexe Animation erstellen, bei der man bei laufender Präsentation an jeder Stelle einsteigen kann, die Präsentation mit allen Folien im Überblick zeigen oder jeder Zeit an eine bestimmte Stelle springen kann. Mit Prezi verfügt man über ein absolut dynamisches und sehr flexibles Präsentationsprogramm, welches zu dem online angeboten wird. Man baut die Präsentation also online auf und bekommt dafür direkt einen Button für Youtube-Integration. Die Werkzeuge und das Handling gestaltet sich gegenüber herkömmlichen Programmen äußerst intuitiv  und benutzerfreundlich. Probiert es aus ……

Links sieht man die Präsentation, die im Aufbau eher einer MindMap gleicht. Man kann die Präsentation als ganzes zeigen und direkt in einzelne Bereiche rein zoomen.Einzelne Inhaltsbereiche können mit dem Pfadwerkzeug beliebig miteinander verknüpft werden. Dies lässt sich jederzeit ändern!Bilder, Grafiken lassen sich ebenso einbinden wie YouTube-Verknüpfungen oder seid kurzem auch PowerPoint -Präsentationen.Ein bestimmtes Speicherkontigent ist frei, bei starker Nutzung muss einsprechend Speicher gekauft werden.hier geht es zu PREZI!

 

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kreative Visitenkarten

Nach wie vor erfüllt auch im Zeitalter der Smartphones die analoge Visitenkarte durchaus ihren Zweck. Jedoch überkommt so manchem Gestalter das Grauen, wenn er die template-basierten Standardkarten in der Hand hält. Trotz geringem Platzangebot bietet sich hierbei eigentlich ein hervorragendes Spielfeld, auf dem man Dinge ausprobieren kann um sich von der Masse abzusetzen und sein Unternehmen bzw. sich selbst in herausragender Weise zu präsentieren. Aus diesem Grund habe ich verschiedene Links zusammengestellt, die vielleicht Anregungen geben oder teilweise auch provozieren. Auf jeden Fall zeigen sie interessante Wege zu einer besonderen Selbstdarstellung auf engstem Raum!

                                     

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Das legen wir mal act AKTA …

Das Internet und seine unkontrollierte Verbreitung von Daten ist bereits seid langem vielen Leuten ein Dorn im Auge. Die Musikindustrie hat schlichtweg versäumt zur richtigen Zeit mit den richtigen Konzepten aufzutreten und hat es Apple überlassen den neuen Markt zu bedienen. Jetzt soll der Datenpiraterie europaweit – sogar weit darüber hinaus – (was ist mit China und Russland???) Einhalt geboten werden,in dem behördliche Stellen mit weitreichenden Möglichkeiten ausgestattet werden.Verlage planen einen Verlagstrojaner auf Schulservern zu installieren, um zu verhindern, dass engagierte Pädagogen Textabschnitte oder Bildmaterial aus geschützten Publikationen entwenden, um für ihre Schüler vernünftiges Unterrichtsmaterial zu erstellen.

Für mich scheint es ein Verzweiflungsakt verschiedener Akteure zu sein, die es nicht geschafft haben, zeitgemäße Modelle zur Vermarktung ihrer Medien zu entwickeln.
Simfy und andere Streaming-Musiv Anbieter zeigen einen möglichen Weg auf. Endlos Musik auf zentralen Streaming-Servern zu angemessenen Kosten.
Besser an Konzepten arbeiten als an strengeren Reglementierungen! Soweit ….

ACTA Rückhalt schrumpft | Schultrojaner sucht nach Plagiaten | Neue Konzepte zur Musikvermarktung

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Der Berg ruft…

Zwei Jahre hintereinander führten wir mit der Theatergruppe MinKo das bekannte Stück um den schicksalhaften Berg auf. Neben dem Theaterstück selbst, welches mit live dargebotenen Stücken einer eigens für das Theaterstück zusammengestellten Band, aufgeführt wurde, gab es Weißwürste und Weizenbier an Festzelttischen. Für das Stück mussten natürlich entsprechende Werbemedien erstellt werden. Der Fokus lag dabei auf der anvisierten Zielgruppe, die das Stück bereits kennen und den typischen bayerischen Klischees, die es umzusetzen galt. Entstanden ist daraus ein Plakat, ein Flyer und ein T-Shirt, welches bei den Auftritten verkauft wurde.

Links das Plakat der ersten Staffel (Wiederaufnahme aufgrund großer Nachfrage). Rechts das neue Plakat für die zweite Staffel. Ein neues Design sollte klar stellen, dass es sich um neue Auftritte handelt. Da man den gleichen Orten plakatiert wurde war eine Neugestaltung nötig. Lediglich das Blau wurde in der Headline wieder aufgegriffen. Motivisch hielt ich mich an die vorhandenen Klischees. Das Plakat wurde in DIN A2 und DIN A3 gedruckt.

 

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