Die Logogestaltung spielt heutzutage eine große Rolle, da man durch ein Logo – ein Schriftzeichen oder eine vereinfachte grafische Darstellung – seine Firma repräsentiert. Von der Nutzung her gibt es für das Logo keine Grenzen, vom Kugelschreiber bis hin zur Plakatwand wird es überall in nahezu allen Werbemedien eingesetzt und sendet immer die gleiche Botschaft.
[Bedingungen für die Logogestaltung]
- Einfachheit: Das Logo muss simpel und prägnant sein.Es sollten keine Farbverläufe oder dünne Linien sowie verwirrende Linienführungen verwendet werden, da das Logo in allen Größen verwendbar sein muss (von der Visitenkarte bis hin zur Hochhauswand). Durch den Einsatz in unterschiedlichen Größen ist die Umsetzung des Logos als Vektorgrafik unbedingt erforderlich.
- Bezug: Das Logo sollte zum Motto/den Produkten/dem Image der Firma passen und einen Bezug zur Firma (z.B. Firmenname, Produktbereich, u.s.w.) enthalten.
- Flexibilität: Ein Logo sollte sich mit dem Wandel der Zeit mitentwickeln, um aktuell zu bleiben ohne zu weit von der ursprünglichen Gestaltungsidee abzudriften. Somit ist von Zeit zu Zeit ein Redesign erforderlich!
[Logo-Variationen]
- Bildmarke (z.B. Apple, vereinfachter realer Gegenstand)
- Wortmarke (z.B. Coca Cola, einzigartiger Font)
- Buchstabenmarke/Zeichenmarke (z.B. MTV)
- Zahlenmarke (selten benutzt, da es zu abstrakt und schwer zu merken ist)
- Kombiniertes Zeichen (Bild/Wortmarke, z.B. Amazon)
(Quellen: www.cocacola.de | www.apple.de | www.amazon.de | www.mtv.de )
[Prinzipien für die Anordnung von Bild- und Wortmarke]
- Lokprinzip (Symbol vor Wortmarke)
- Schubprinzip (Symbol hinter Wortmarke)
- Starprinzip (Symbol über Wortmarke)
- Ankerprinzip (Symbol unter Wortmarke)
- Triebwagenprinzip (Symbol Zwischen Wortmarke)
- Inselprinzip (Symbol und Wortmarke getrennt)
[Das Erstellen eines Logos]
Das Scribble
Zu Anfang jedes Logos steht das Scribble, eine Freihandzeichnung um eine Idee für ein Logo zu präsentieren. Auch im Zeitalter der Digitaltechnik wird das Scribble von Hand auf einem Blatt erstellt. Dadurch können schnell mehrere Ideen präsentiert werden. Das Scribble orientiert sich meistens am gewollten Image der Firma, dessen Produkte (und deren Zielgruppe). Ist man sich dann über einem oder mehreren Entwürfen einig, geht’s zum nächsten Schritt.
Vereinfachung
Verschiedene Entwürfe werden optimiert. Details entfernt, Farben definiert. Die Anwendbarkeit in unterschiedlichen Größen und innerhalb des Firmen-Cis wird überprüft. Es erfolgt die entgültige Auswahl.
Vektorisierung
In diesem Schritt wird eine Vektorgrafik erstellt – meist mit Adobe Illustrator – um das Logo in allen Größen anbieten zu können. Geschlossene Pfade, saubere Linien und so wenig Knotenpunkte wie möglich ergeben eine hochwertige Grafik. Eine Vektorgrafik ist erforderlich, da nur dann eine verlustfreie Skalierung gegeben ist.
>> Beitrag von Jörg Schneider und Andre Adam, Schüler des Technischen Gymnasiums GYTE 10, BBS Neustadt LK Medien


Seh ich absolut genau so. Schwierig zu messen aber sicherlich mit die wichtigste Arbeit ist der konzeptionelle Teil!
Hier wird die technische Seite zur Erstellung beschrieben. Das hiermit Zeitaufwand verbunden ist, der in Rechnung gestellt werden kann, leuchtet dem Kunden im Allgemeinen noch ein.
Was aber ganz selten richtig bewertet wird, ist der Zeitaufwand, der mit dem Kunden verbracht wird, um seine Wünsche umsetzen zu können u n d die kreative Leistung, die dahinter streckt. Die bekommt selten den finanziellen Wert zugemessen, der ihr gebührt.
http://www.buerodienste-in.de/2011/02/ist-kreativitaet-keine-leistung/