Nicht genug, dass ich letztlich bei einer angenommenen Einladung zum Abendessen mit Sojafrikadellen gekämpft habe. Jetzt gibt es auch noch Soja-Toner! Man hat also tatsächlich einen Toner entwickelt der auf Erdölzusätze verzichtet und stattdessen Sojaöl verwendet. Wenn man bedenkt, dass in einer Tonerkartusche bis zu 3 Liter Erdöl verarbeitet werden, was in der Anwendung zu durchaus gesundheitsschädlichen Ausdünstungen von Benzol und Toluol führt, ist das keine schlechte Sache. Zu dem lässt sich mit Soja-Toner bedrucktes Papier einfacher recyceln und ist sogar kostengünstiger als herkömmlicher Toner. Lediglich das Feinstaub-Problem der Laserdrucker lässt sich mit dieser Alternative leider auch nicht beheben. Einer der größten Vertreiber von Soja-Kartuschen ist eine Online-Firma von Zisterzienser-Mönchen in Sparta im US-Staat Wisconsin.
Also, keine schlechte Sache. ich kann nur sagen Soja in die Kartusche und nicht in die Küche. Da druck ich mir doch gerne in Zukunft meine Rezepte leckerer Fleisch-Speisen mit Soja-Toner aus… und wer weiß, vielleicht beten die Mönche ja auch noch für mich!